Auf das Alte – (k)ein Jahresrückblick

Das Jahr ist zu Ende: Zeit, Bilanz zu ziehen, zurückzublicken. Und irgendwie passt es zum vergangenen Jahr, dass ich auch mit dem letzten Blogbeitrag hinterherhinke, ihn erst im neuen Jahr beende und veröffentliche.

Meine Blogbilanz bleibt leider weit hinter dem zurück, was ich mir am Anfang des Jahres vorgenommen hatte: Statt durchschnittlich anderthalb Blogbeiträge pro Woche habe ich gerade mal einen geschafft: Waren meine Ziele zu ehrgeizig? Mein Perfektionismus zu groß? Oder habe ich mir zu wenig Zeit genommen für Dinge, die mir wichtig sind? Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen.

Insgesamt habe ich im vergangenen Jahr 57 Blogbeiträge gepostet: 34 unter https://timetoflyblog.com/, 23 in meinem Zweitblog https://chaosgaertnerinnen.de/ und einen, einen sehr langen, im Blog der Bücherfrauen, einem Netzwerk von Frauen aus der Buchbranche (https://blog.buecherfrauen.de/drei-autorinnen-drei-buecher-eva-walitzek/). An diesem Blogbeitrag habe ich sehr lange gearbeitet – und ich habe sehr viel gelesen, ehe ich mich entscheiden konnte, über welche Autorinnen und über welche Bücher ich schreibe. Es hat mir nicht nur viel Spaß gemacht, alte Autorinnen wiederzuentdecken, von denen ich jahrelang nichts gelesen hatte (https://timetoflyblog.com/drei-autorinnen-drei-buecher-making-of). Es hat auch dazu beigetragen, dass ich mein selbstgestecktes Leseziel – ein Buch pro Woche – 2021 übertroffen habe: 62 Bücher stehen auf meiner Gelesen-Liste, einige Sachbücher, meist aber Romane, Biografien und Essays. Der Essayband „Wenn Männer mir die Welt erklären“ von Rebecca Solnit gehört zu meinen Lieblingsbüchern des Jahres – vor allem der Essay mit dem Titel, der dem Buch seinen Namen gab, ist unbedingt lesenswert.

Essays faszinieren mich schon lange. Weil ich sie nicht nur lesen, sondern auch schreiben möchte, habe ich im vergangenen Sommer einen Kurs an der Volkshochschule Hamburg belegt: Er hat mir die Scheu genommen, mich an die Form zu wagen, die vielleicht für mich gar nicht so neu ist. Denn irgendwie sind meine Blogbeitrage ja eine Art Essay, vielleicht Essays light.

Nicht nur die neue Textart, sondern auch Musik habe ich im vergangenen Jahr für mich entdeckt: Meist beginne und beende ich den Tag mit klassischer Musik. Ein musikalisches Highlight war sicher das Konzert der Elphcellisten in der Elbphilharmonie in Hamburg (https://timetoflyblog.com/nicht-alles-online). Die Fortsetzung soll folgen – in diesem Jahr.

Eine besonderes Erlebnis war die Norwegenreise mit Mann und Tochter. Norwegen ist wirklich ein Traumland – ein Eldorado für Menschen, die wie ich süchtig nach Wasser sind. Meer, Flüsse, Seen, wohin frau schaut, dazu Berge und unglaubliche An- und Ausblicke. Hier möchte man an vielen Stellen eine Hütte bauen und bleiben. Nur das Wetter hat diesmal nicht so mitgespielt, wie bei vorangegangenen Norwegenbesuchen im Herbst.

Insgesamt bin ich 2021 deutlich weniger gewandert und gereist als geplant. Ersteres lag auch an meinen Knien, Letzteres vor allem an Corona. Dass ich Freundinnen, die weit weg wohnen, wegen Corona  schon lange nicht mehr treffen konnte, bedaure ich sehr – dass ich einen Freund, der im Süden Deutschlands gelebt hat, vor seinem Tod nicht mehr gesehen habe, nehme ich Corona wirklich übel, ebenso dass ich eine Freundin, die in einem Krankenhaus in Hannover gestorben ist, nicht so lange und oft besuchen konnte, wie ich wollte. Besuche im Krankenhaus durften maximal eine Stunde dauern – und waren für alle, die keine engen Verwandten waren, sondern nur Freunde nur mit Ausnahmegenehmigung möglich.

Vor einem Jahr haben wir alle auf die Impfstoffe gehofft, die damals gerade zugelassen worden waren. Biontech und Moderna haben die Erwartungen erfüllt: Sie schützen sehr gut vor schweren Krankheitsverläufen und davor, an Corona zu sterben. An ihnen liegt es nicht, dass die Pandemie unser Leben auch im vergangenen Jahr teilweise stark beeinträchtigt hat – und es wohl auch im Jahr 2022 tun wird. Schuld daran sind zum einen immer neue Varianten des Virus, die ansteckender sind als ihre Vorgänger und den Impfschutz teilweise aushebeln, zum anderen aber Menschen, die sich Querdenker nennen, die aber eigentlich Leerdenker sind, weil sie eben leider nicht denken, sondern wilden Verschwörungstheorien glauben.

Dass Impfgegener lieber Wurmmitteln für Pferde  schlucken als sich impfen zu lassen, ist ihre Sache – solange sie nicht mit Vergiftungserscheinungen in Krankenhäusern landen und das ohnehin überlastete Klinikpersonal zusätzlich belasten. Aber die kleine, laute und zunehmend rechtsradikale Minderheit gefährdet auch die Gesundheit der Mehrheit, weil sie Abstands- und andere Regeln missachtet und so dazu beiträgt, dass das Virus sich weiter ausbreitet. Gefährlicher als Delta, Omikron und Co ist es, dass die Leerdenker die Demokratie und die freiheitliche Gesellschaft, in der wir leben, zerstören möchten. Denn gegen SARS-CoV-2 und andere Viren können WissenschaftlerInnen erstaunlich schnell hochwirksame Impfstoffe und irgendwann auch Medikamente entwickeln. Gegen Dummheit und Bosheit, die sich mit Rassismus und Antisemitismus verbünden, ist bekanntlich kein Kraut gewachsen. Und selbst wenn es eins gäbe, würden die, die es am nötigsten hätten, es am allerwenigsten nehmen.

Es gab auch gute Nachrichten aus der Politik. Dass Olaf Scholz neuer Bundeskanzler ist und Robert Habeck Vizekanzler, hätte ich vor einem halben Jahr nicht zu träumen gewagt. Gut, Christian Lindner stand nicht auf meiner Regierungswunschliste. Doch Politik ist kein Wunschkonzert – und es ist vielleicht ein kluger Schachzug, denn FDP-Chef zum Finanzminister zu machen. Soll er doch sehen, wie er – vorzugsweise von seinen besser verdienenden WählerInnen – das Geld für die auch von seiner Partei gewünschte Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft bekommt.

Nein, es war sicher kein gutes Jahr, auch wenn ich persönlich keinen Grund zum Jammern habe – oder wenn, dann nur auf hohem Niveau. Deshalb würde ich das vergangene Jahr auch nicht ganz so hart beurteilen wie Mascha Kaleko, deren Gedicht „Nekrolog auf ein Jahr“ ich gestern in meinem Bücherregal entdeckt habe – zufällig, ohne danach zu suchen.

„Nun starb ein Jahr. Auch dieses ging daneben“, beginnt die erste Strophe.  Und die letzte:
„Man lästre nicht am Grabe!
Doch: Wenn das Leben einer Schule gleicht.
Dann war dies Jahr ein schwachbegabter Knabe
Und hat das Ziel der Klasse nicht erreicht.“

Doch wohin damit. Keiner will das alte Jahr mehr haben. Haken wir es also ab.

Wer will, kann das ganze Gedicht nachlesen unter https://www.sommeruni.net/2002/workshops/zeitung/Nekrolog%20auf%20ein%20Jahr%20-%20Mascha%20Kaleko.pdf

Eine gute Verbindung

Für manche haben die Raunächte bereits am 21. Dezember begonnen, für andere erst in der Nacht vom Heiligen Abend zum ersten Weihnachtsfeiertag. Dass Anfang und Ende der Raunächte mit den christlichen Feiertagen der Geburt und Erscheinung des Herrn – Epiphanias oder Fest der Heiligen drei Könige am 6. Januar – zusammenfallen, ist natürlich kein Zufall. Denn Weihnachten ist keine christliche Erfindung: Feste um die Zeit der Wintersonnenwende gab es schon lange bevor Jesus‘ Geburt gefeiert wurde. Die römischen Saturnalien zum Beispiel oder das germanische Julfest. Das Christentum hat einfach „heidnische“ Bräuche „adoptiert“ und für seine Zwecke genutzt. Das wäre – nebenbei bemerkt – ja nicht schlimm, im Gegenteil. Doch leider haben die christlichen Eroberer und Kirchenoberen – und hier ist die männliche Form angebracht, weil es ausschließlich Männer waren – die vorchristlichen Bräuche dann meist als Aberglauben verdammt und die Menschen, deren Ideen sie übernommen haben, verfolgt und oft ermordet. Aber das ist ein anderes Thema.

Magische Raunacht, fotografiert von Foe Rodens in Norwegen. Dieses und andere tolle Fotos von Foe Rodens können unter  https://www.pictrs.com/foerodens/img/eqjxuj gekauft werden*

Die zwölf Raunächte erhielten auf dem Konzil von Tours im Jahr 567 den kirchlichen Segen: Sie wurden laut Wikipedia als sogenannte Dodekahemeron ins offizielle Kirchenjahr eingeführt (https://de.wikipedia.org/wiki/Hochneujahr). Eine Deutung des Namens weist jedoch auf den vorchristlichen Ursprung hin. So leitet Duden online die Herkunft von rau – haarig (mittelhochdeutsch ruch) ab: „in Anspielung auf mit Fell bekleidete Dämonen, die besonders in diesen Nächten ihr Unwesen treiben“ (https://www.duden.de/rechtschreibung/Raunaechte). Nach Kluges „Etymologischem Wörterbuch der deutschen Sprache“ war dagegen „das traditionelle Beräuchern der Ställe mit Weihrauch durch den Priester oder den Hofbauern“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Rauhnacht#cite_ref-4) namensgebend.

Wie dem auch sei: Die Raunächte sind für mich schon lange eine besondere, eine magische Zeit, die ich nutze, um über Gott und die Welt und natürlich auch über mich selbst nachzudenken, um auf das vergangene Jahr zurück- und auf das kommende vorauszublicken. In der Vergangenheit habe ich das immer mithilfe von Büchern und Informationen aus dem Internet getan. In diesem Jahr nehme ich an einem Schreibcamp und an dem Kurs Magische Raunächte* teil, der Raunachtsrituale mit Yoga und Meditation verbindet. Natürlich coronagerecht online.

Schreiben spielt in meinem Leben ohnehin eine wichtige Rolle – beruflich und privat; Yoga möchte ich künftig häufiger und intensiver praktizieren. Die wenigen Yogaübungen, die zu meinem Morgenritual gehören, tun mir gut: Sie halten mich beweglich und helfen mir, zu entspannen. Trotzdem schaffe ich es nicht, regelmäßig und mehr zu üben. Mit Meditationen und Affirmationen tue ich mich sehr schwer, und Verbindungen zu meinem höheren Selbst und anderen höheren Mächten aufzunehmen, ist mir noch nicht wirklich gelungen. Aber manchmal ist es einfach gut, über den eigenen Tellerrand zu schauen und etwas Neues auszuprobieren.

Der Auftakt lässt hoffen: Ich habe durch die Yoga- und Meditationsanleitungen per Video schon einige Yogapositionen kennengelernt, die mir gefallen und die ich in mein eher bescheidenes Übungsrepertoire aufnehmen möchte: das liegende Reh beispielsweise, den schlafenden Schwan oder den Drachen, hoch und tief. Und ich werde künftig sicher häufiger zwischen Mond- und Sonnengruß wechseln. Ich mag den Mond, und es ist sicher nicht gerecht, immer nur die Sonne zu grüßen.

Sei gegrüßt Mond. Foto: Foe Rodens

Auch die Schreibanregungen und Fragen aus beiden Kursen helfen mir, mir über meine Wünsche und Ziele klar zu werden – darüber, was ich im neuen Jahr erreichen, aber auch, was ich mit dem alten hinter mir lassen möchte. Vielleicht entdecke und erwecke ich durch die Kombination von Schreiben, Yoga, Meditation und Affirmation sogar den Teil in mir, der meinen richtigen Weg kennt, und mein höheres Selbst, das alle Antworten hat, die ich brauche. Und wenn sich dann auch höhere Mächte oder das Universum meiner Wünsche und Pläne annehmen, kann ja nichts mehr schiefgehen.

*Dieser Blogbeitrag enthält unbezahlte Werbung

Link zum Kurs von Martina Honecker und zur Foto-Website von Foe Rodens

https://www.yogamitmartina.de/rauhnaechte-anleitung-rituale/

https://www.pictrs.com/foerodens/img/eqjxuj

Nicht weitermachen wie bisher

Willkommen zurück, begrüßt mich mein Computer jedes Mal, wenn ich eine Datei öffne. Und er schlägt mir vor: „Machen Sie genau dort weiter, wo sie aufgehört haben“ – wahlweise vor neun Minuten, vor drei Stunden, vor zwei Tagen, vor einem Monat oder vor einem halben Jahr. Denn mein Computer hat, wie es so Computerart ist, ein ausgezeichnetes Gedächtnis: Er merkt sich genau, viel besser als ich, was ich wann geschrieben oder verändert habe.

Ja, sage oder denke ich meist und lasse mich mit einem Mausclick an die entsprechende Stelle in der Datei leiten. Doch immer öfter frage ich mich bei der Gelegenheit, ob ich das auch im richtigen Leben will: Genau dort weitermachen, wo ich aufgehört habe, also im Prinzip weitermachen wie bisher. Und ich merke: Eigentlich will ich das nicht. Ich habe das Gefühl, dass ich mein Leben ändern müsste – oder zumindest sollte.

Vielleicht liegt es daran, dass ich vor Kurzem 65 Jahre alt geworden bin, vielleicht daran, dass in diesem Jahr kurz nacheinander eine Freundin und ein Freund gestorben sind. Und natürlich führt uns – oder zumindest mir – Corona ständig vor Augen, wie schnell und radikal sich das Leben ändern und wie schnell es zu Ende sein kann.

Ich gebe es zu: Obwohl ich auf die Impfung – irgendwann im Januar ist es auch bei mir die dritte -, die Vorsichtsmaßnahmen, die ich einhalte, und natürlich auch auf meine ziemlich  robuste Gesundheit vertraue, macht SARS-CoV-19 mir zunehmend Angst. Und immer öfter denke ich an eine Meldung, die ich irgendwann vor Jahren im Radio gehört und die ich nie vergessen habe. Irgendwo im Osten Europas, in Armenien, in der Ukraine, in Aserbeidschan oder in irgendeinem anderen Staat, der früher zur Sowjetunion gehörte, wird auf Grabsteinen neben Namen, Geburts- und Todesjahr auch die Lebenszeit notiert. Gelebt  X Jahre, stehe dann dort in Stein gemeißelt, und (fast) immer sei die „Lebenszeit“ deutlich niedriger als das Alter.

Das wäre bei mir sicher auch so: Ich habe in den vergangenen Jahren oft zu viel gearbeitet und zu wenig gelebt. Zum einen, weil mir meine Arbeit Spaß macht, zum anderen aber auch, um finanziell unabhängig zu sein. Und dabei habe ich mich nicht immer genug um meine Gesundheit und um die wirklich wichtigen Dinge gekümmert.

Vielleicht muss ich dem Coronavirus ja sogar ein bisschen dankbar sein, weil es die Reißleine gezogen hat, bevor es mein Körper tun wollte. Ich habe coronabedingt wie viele Kolleginnen und Kollegen einige Aufträge verloren. Das ist natürlich bedauerlich, aber es tut mir gut, beruflich kürzer zu treten. Nicht nur, aber auch weil ich nicht mehr so belastbar bin wie früher. Es fällt mir schwerer, ohne Pause durchzuarbeiten, wie ich es jahrelang getan habe: den ganzen Tag, die ganze Woche, den ganzen Monat. Ich brauche mehr Pausen, und die gönne ich mir jetzt öfter.

Ich will, ja, ich kann nicht dort weitermachen, wo ich aufgehört habe – vor Corona. Ich habe mir vorgenommen, künftig zu arbeiten, um zu leben, und nicht länger zu leben, um zu arbeiten. Einen Plan, wie es weitergeht, bis ich im nächsten Jahr in Rente gehe und danach, habe ich noch nicht. Aber Corona hat mir ohnehin klar gemacht, wie wenig planbar unser Leben ist. Vielleicht befolge ich einfach Rainer Maria Rilkes Rat. „Lassen Sie sich das Leben geschehen. Glauben Sie mir: das Leben hat recht, auf alle Fälle“, schreibt er in seinem Buch „Du mußt dein Leben ändern.“ Ich habe das Buch irgendwann wohl wegen des Titels gekauft, und jetzt – wohl aus dem gleichen Grund – in meinem Regal wiederentdeckt. Und noch ein anderes Buch habe ich dort gefunden: „Es ist nie zu spät, neu anzufangen“ von Julia Cameron. Na denn.

Einstein hat recht

In Bayern, lese ich im Pressedienst news4teachers, den ich jeden Morgen bekomme, gerät mancherorts die Corona-Lage vor allem bei Kindern und Jugendlichen außer Kontrolle. Im Kreis Berchtesgadener Land ist die Inzidenz unter den 5- bis 14-Jährigen auf 1.546 gestiegen, unter den 15- bis 34-Jährigen auf 934.

Das liegt nicht allein daran, dass Kinder unter zwölf nicht geimpft werden können und dass sie im Unterricht keine Masken mehr tragen müssen. Offenbar feiern Jugendliche Corona-Partys, um sich gegenseitig anzustecken – so als sei diese Krankheit ein Kinderspiel, als gäbe es bei jungen Leuten keine schweren Krankheitsverläufe und kein Long-Covid.

Die feiernden Jugendlichen haben eine andere Corona-Folge im Sinn: Nach einer überstandenen Erkrankung gelten sie ein halbes Jahr als genesen. Sie brauchen in dieser Zeit keine PCR-Tests, die in Discos und bei Veranstaltungen teilweise verlangt werden. Um ein paar Euro zu sparen, nehmen sie nicht nur hohe Kosten für die Allgemeinheit in Kauf. Sie gefährden sich selbst und – viel schlimmer – andere. Sie belasten Pflegepersonal und ÄrztInnen und bringen Gesundheitssystem an den Rand des Zusammenbruchs. Schon jetzt gibt es nach Aussagen des Landrats im gesamten Rettungszweckverband kein Intensivbett für Covidpatienten mehr. Doch das ist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Corona-Partys offensichtlich egal.

Warum sie sich nicht impfen lassen, wissen nur sie selbst und/oder die Götter. Mich macht so viel Rücksichtslosigkeit wütend, so viel Dummheit fassungslos. Was das alles mit Albert Einstein zu tun hat? Es bestätigt, dass er recht hatte. „Zwei Dinge sind unendlich“, soll Einstein gesagt haben, „das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“