Wir sind bunt, wir sind viele

Als Friedrich Merz vor gut einem Jahr, am 22. Januar 2024, in Caren Miosgas Talksendung zu Gast war, begrüßte er laut Tagesschau.de ausdrücklich, dass „in ganz Deutschland … in den vergangenen Tagen Hunderttausende Menschen auf die Straße gegangen (waren), um gegen die AfD zu demonstrieren. Anlass waren die Enthüllungen über konspirative Treffen von AfD-Mitgliedern, bei denen Pläne besprochen wurden, Menschen mit Migrationshintergrund aus Deutschland auszuweisen.“

„Ich halte das für ein sehr, sehr ermutigendes Zeichen unserer lebendigen Demokratie‘“, wird Merz auf der Tagesschau-Website zitiert und weiter:  „Er sei kein ängstlicher Mensch, teile aber die Sorgen der Demonstranten“ – auch wenn er selbst nicht an den Demos teilnehmen konnte. Markus Söder habe in München mitdemonstriert.

13 Monate später beschimpfte Friedrich Merz bei einer Veranstaltung die Menschen, die „da draußen“ gegen rechts demonstrieren, als „grüne und linke Spinner“, die „nicht mehr alle Tassen im Schrank haben“, die „nicht klar denken können“ (#omasgegenrechts_hannover). Für sie – und also auch für mich – will er als Kanzler keine Politik machen. Denn auch ich gehöre zu den linken und grünen Spinnern.

Wirklich überrascht hat mich Friedrich Merz Sinneswandel nicht. Schließlich ist ja bekannt, wie schnell er das, was er einmal gesagt hat, vergisst. So schlug der CDU-Kanzlerkandidat laut Spiegel.de Grünen und SPD im November 2024 nach dem Bruch der Ampelkoalition vor: „‚Wir sollten vereinbaren, dass wir nur die Entscheidungen auf die Tagesordnung des Plenums setzen, über die wir uns zuvor mit Ihnen von der SPD und den Grünen in der Sache geeinigt haben.‘ So könne man ‚eine zufällige oder tatsächlich herbeigeführte Mehrheit‘ mit der AfD vermeiden. ‚Denn das hätten diese Damen und Herren von Rechtsaußen doch gern, dass sie plötzlich die Mehrheiten besorgen.‘“ Und noch am 11. Januar sagte Merz zur Zusammenarbeit mit der AfD: „‚Ich wiederhole es hier zum Mitschreiben. Eine Zusammenarbeit unter meiner Führung wird es mit der CDU in Deutschland nicht geben.‘“ und weiter: „‚Wir arbeiten nicht mit einer Partei zusammen, die ausländerfeindlich ist, die antisemitisch ist, die Rechtsradikale in ihren Reihen, die Kriminelle in ihren Reihen hält, eine Partei, die mit Russland liebäugelt und aus der Nato und der Europäischen Union austreten will.‘“  Doch schon 18 Tage nachdem er „das Aufrechterhalten der Brandmauer (…) zur Chefsache“ machte und sein „Schicksal als Parteivorsitzender der CDU an diese Antwort“ knüpfte, ließ er über seinen „5-Punkte-Plan“ zur Verschärfung der Migration abstimmen – und erreichte nur mit Stimmen der AfD eine knappe Mehrheit. Seine Aussage „Eine richtige Entscheidung wird nicht dadurch falsch, dass die Falschen zustimmen. Sie bleibt richtig“, lässt ahnen, wo er in Zukunft seine Mehrheiten suchen wird: nicht bei grünen und linken Spinnern, die es wagen, von ihrem Recht Gebrauch zu machen und friedlich zu demonstrieren  

An der Demonstration gegen den Rechtsruck beteiligten sich gestern in Hannover nach Polizeiangaben immerhin etwa 2.000 Menschen, die VeranstalterInnen, unter andererm Studis gegen rechts und Students for Future, zählten sogar 6.000 TeilnehmerInnen. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie bei den meisten Demonstrationen irgendwo dazwischen. Auch wenn die Beteiligung diemal geringer war als noch vor zwei Wochen, sind wir keine kleine Minderheit. Ich weiß, dass viele meiner Bekannten meine politischen Ansichten und Ängste teilen, aber nur wenige gehen für ihre Überzeugung auf die Straße.

Für andere ist das Maß jetzt voll. Zum Beispiel für den Mann, der bei der Demo gestern zufällig eine Zeit lang neben mir ging. Als wir ein paar Minuten in der Nähe des AfD-Stands stoppen mussten, kamen wir, beide wohl über 60, ins Gespräch. Er sei lange CDU-Mitglied gewesen und dies sei seine erste Demo, erzählte er. Auf dem Weg zur Demo hatte uns ein junges Paar angesprochen, weil wir unsere Omas- und Opas-gegen-rechts-Westen trugen. Auch sie outeten sich als CDU-Mitglieder, fanden es aber gut, dass die Omas und Opas auf die Straße gehen.

Oma und Opa gegen rechts

Ihre beiden Kinder waren etwa so alt wie unsere Enkelkinder – und wenn ich gegen rechts demonstriere, tue ich es auch ihretwegen und für sie. Denn was soll ich ihnen sagen, wenn sie mich irgendwann fragen, wo ich war, was ich getan habe, als es angefangen hat. Als die Brandmauer gefallen ist, als CDU und FDP im Bundestag mit Hilfe der AfD die Migrationspolitik verschärfen wollten. Ich habe mich immer dafür geschämt, dass meine Onkel mitgemacht haben, als in der Pogromnacht 1938 Jüdinnen und Juden in ihrem/meinem Heimatort angegriffen, ihre Häuser zerstört wurden. Ich möchte nicht, dass meine Enkelkinder sich irgendwann für mich schämen müssen.

Ja, ich gebe zu, das Video, das ich gestern Abend auf dem Instagram-Kanal der #Omasgegenrechts gesehen habe, macht mir Angst. Angst vor dem, was auf uns zu kommt, wenn dieser Mann Bundeskanzler wird. Und ich fürchte, dass die Demonstration gestern nicht die letzte sein wird. Auch nach der Wahl werden wir „linken und grünen Spinner“ wohl wieder auf die Straße gehen und demonstrieren: gegen die sich ausbreitende Geschichtsdemenz in unserem Land, gegen rechtsextreme und gegen die, die mit ihnen gemeinsame Sache machen.

All die, die immer noch schweigen, möchte ich an Martin Niemöllers Aussage erinnern, die „viel zitiert, oft abgewandelt, manchmal missbraucht, immer noch aktuell“ ist:

Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.

Nachzulesen unter https://martin-niemoeller-stiftung.de/martin-niemoeller/als-die-nazis-die-kommunisten-holten

Monatsrückblick Januar 2025

Jetzt ist der Januar zu Ende und wirklich traurig bin ich darüber nicht. Denn der erste Monat des Jahres ist nicht mein Lieblingsmonat. Die Weihnachtszeit ist vorbei, die dunkle Jahreszeit leider noch lange nicht. Erst Ende Januar werden die Tage wieder länger.

Dunkle Zeiten

Politisch stehen uns noch länger dunkle Zeiten bevor. Am 20. Januar mittags um 12 Uhr hat Donald Trumps zweite Amtszeit als amerikanischer Präsident begonnen. Und Trump hat direkt zu Beginn einige seiner Drohungen wahrgemacht: So hat er die Straftäter begnadigt, die vor vier Jahren das Kapitol erstürmten; die USA sind aus dem  Pariser Klimaabkommen und aus der WHO ausgestiegen. Und weil Trump im wahrsten Sinne des Wortes  Amerika größer machen will, erhebt er Ansprüche auf Grönland, Panama und auf Teile Kanadas. Wenn das auch hoffentlich (Alp)Träume bleiben, ermutigt er durch sein Verhalten doch all die Autokraten, die begehrliche Blicke auf ihre kleinen Nachbarn werfen. Wild West statt Völkerrecht.

Inzwischen ist die Liste der unsäglichen Trump-Entscheidungen noch länger geworden, und ich fürchte mich vor dem, was in den nächsten 1.441 Tagen noch auf uns zukommt. Denn Trumps Amtszeit endet erst in drei Jahren, elf Monaten und elf Tagen. Erst am 20. Januar 2029 wird laut US-Verfassung der neue amerikanische Präsident vereidigt. Wenn Trump sie und demokratische Wahlen bis dahin nicht abgeschafft hat. God bless nicht nur America.

Nie wieder ist jetzt

Leider müssen wir nicht in die Ferne schweifen, das Schlechte liegt manchmal so nah. Im deutschen Bundestag haben CDU und FDP ein Tabu gebrochen und sich erstmals mithilfe der AFD eine Mehrheit verschafft. Dabei haben sie die Unterstützung der „in Teilen gesichert rechtsextremistischen“ Partei nicht nur in Kauf genommen, sondern gesucht. Zwar ist zumindest der Versuch, ein Gesetz mithilfe der AfD auf den Weg zu bringen, gescheitert. Doch das Vorgehen von Merz und Co zeigt, wie brüchig die viel beschworene „Brandmauer“ ist, wie wenig man dem Versprechen vertrauen kann, dass die CDU nach der Wahl nicht mit der AfD zusammenarbeiten wird. Dass eine richtige Entscheidung nicht dadurch falsch wird, dass die Falschen zustimmen, hat der CDU-Kanzlerkandidat mehrmals betont. Das bedeutet doch im Prinzip: Wenn Merz nur mit AfD-Unterstützung Kanzler werden kann, ist das für ihn in Ordnung, weil seine Wahl ja seiner Meinung nach die richtige Entscheidung ist. Hauptsache an die Macht, koste es, was es wolle.

Ich gebe zu: Ich habe Angst, Angst um unsere Demokratie und vor der Gesellschaft, die uns droht, wenn die AfD an die Macht kommt. In Zeiten wie diesen, genügt es nicht mehr, gegen rechts zu sein, frau muss es auch zeigen. Das habe ich – zum Glück mit vielen anderen – im Januar immer wieder getan: bei Demonstrationen in Eschede und in Hannover, bei Mahnwachen vor der Synagoge oder am Stand der Omas gegen rechts in Burgwedel.

Jahresmotto

Viele der BloggerInnen, deren Blogbeiträge ich regelmäßig lese, habe für sich ein Jahresmotto gesucht und gefunden. Ein Jahresmotto ist, so sagen ExpertInnen, sinnvoller und intensiver als gute Vorsätze, die im Alltag oft schnell in Vergessenheit geraten. Zumindest Letzteres kann ich leider bestätigen. Einige meiner guten Vorsätze haben den Januar nicht überlebt.

Kurz soll ein Jahresmotto sein, prägnant, es soll Emotionen wecken und mich an das erinnern, was mir wichtig ist. Weil ich mich ein bisschen schwer damit tue, mich auf ein Motto für das ganze Jahr festzulegen, versuche ich es zuerst einmal mit einem Drei-Monats-Motto. Denn was für Ziele gilt, gilt vielleicht auf für Mottos. Wer für kürzere Zeiträume plant, verliert das Ziel nicht so schnell aus den Augen – und man verschiebt Dinge im besten Fall nicht auf den nächsten oder übernächsten Monat oder auf den Sankt Nimmerleinstag   (https://timetoflyblog.com/monatsrueckblick-oktober-2023). „Just do it“ stand ebenso auf meiner Liste wie Hannah Arendts Wahlspruch „Ich will verstehen“ oder „Mein Leben soll bunter werden“. Letztlich habe ich mich dann für „Mehr Leichtigkeit durch Ordnung und Struktur“ entschieden, ein Motto, zu dem mich auch Wolfgang Herrndorfs Buch Arbeit und Struktur animiert hat (https://timetoflyblog.com/gelesene-buecher-2024). Im Januar ist es mir nicht sonderlich gut gelungen, mein Motto umzusetzen, aber was im ersten Monat nicht war, kann ja im zweiten werden . Vielleicht hilft es ja, dem Rat von Judith Peters zu folgen und „jeden Tag zumindest eine Minute etwas (zu tun), was auf Dein Jahres-Motto ‚einzahlt‘“ (https://judithpeters.de/mein-motto-fur-2025-radikal-ich/).

Viel unterwegs

Dass mancher gute Vorsatz auf der Strecke geblieben ist, lag vielleicht auch daran, dass ich im Januar viel unterwegs war: Zweimal zum Wandern im Harz, dreimal in Hamburg (zu den Enkelkindern und zu einem Essayworkshop), in Eschede, um nach den Rechten zu sehen, die dort auf einem ehemaligen Bauernhof ihr Unwesen treiben – und mindestens ein halbes Dutzend mal in Hannover. Keine Frage: Das Deutschlandticket rechnet sich für mich trotz der Preiserhöhung. Denn ohne das Ticket würde ich sicher nicht so viel reisen – es verschafft mir ein Stück (Reise-)Freiheit. Und die werde ich mir auch im Februar nehmen.


Dann geh doch nach drüben

Ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Satz je sagen würde: „Dann geh doch nach drüben.“ Als ich jung war, haben (fast) alle diesen Satz gehört, die politisch links standen oder auch nur linkere Ansichten hatten als ihr Gegenüber. Das war, als Birne Kohl noch Ministerpräsident in meinem Heimatland Rheinland-Pfalz war, wahrlich keine Kunst.

Den Jüngeren, die den leicht abgewandelten Satz nur aus der Werbung kennen, sei es gesagt: Mit „drüben“ war nicht der Discounter auf der gegenüberliegenden Straßenseite gemeint, sondern die Staaten östlich des sogenannten Eisernen Vorhangs. Der Grenze, die Deutschland, Europa und die Welt damals in zwei Blöcke teilte:  in die Staaten des Ostblocks unter Führung des großen Bruders UdSSR und in die Nato-Staaten und ihre Freunde und Verbündeten im Westen.

Die DDR und die UdSSR, wohin uns die Konservativen schicken wollten, gibt es nicht mehr; Russland ist für linke, kritische Geister gewiss kein Traumland. Die Hoffnung, dass demokratischer Wandel durch Handel und Dialog möglich sei, wurde durch den russischen Überfall auf die Ukraine jäh zerstört. Selbst viele PolitikerInnen der Linken, die lange viel Verständnis für Putin und seine Politik hatten, distanzieren sich inzwischen von der russischen Politik und verurteilen den verbrecherischen, völkerrechtswidrigen  Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie den  massiven Demokratieabbau in Russland.  

Putins neue Freunde und Unterstützer kommen vorwiegend aus dem extrem rechten Lager. „Ob Marine Le Pen, Matteo Salvini, die AfD oder Viktor Orban: Wladimir Putin hat sich in Europa ein ganzes Netzwerk an rechten Cheerleadern aufgebaut. Sie alle eint, dass sie die EU torpedieren und europäische Zusammenarbeit ablehnen“, sagte Daniel Freund, Europaabgeordneter der Grünen,  im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND), nachzulesen in der heutigen Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Sie verbreiten überall in Europa „den Hass und die Falschnachrichten aus dem Kreml in ihren Netzwerken“ (https://epaper.haz.de/webreader-v3/index.html#/939264/6).

Außerhalb der EU zählen unter anderen der syrische Diktator Assad, der brasilianische Präsident Bolsonaro oder Donald Trump zu Putins Kumpanen. Was passiert wäre, wenn die russische Armee in seiner Amtszeit die Ukraine überfallen hätte, mag ich mir gar nicht ausmalen. Trump hätte, anders als die amerikanische Regierung unter Joe Biden, die Ukraine gewiss nicht gegen seinen Freund Wladimir unterstützt. 

Putins rechte Freunde und alle Leerdenker sind der Grund, warum ich jetzt den alten Satz wieder ausgrabe und sage: „Dann geht doch nach drüben.“ Geht zu eurem Freund Wladimir und bleibt dort. Wir vermissen euch nicht.

Sündenfall

Wiederholt sich Geschichte? Seit gestern steigert sich das ungute Gefühl angesichts der hohen AFD-Wahlergebnisse zur Angst. Angst, dass Gandhi Recht hatte, als er sagte: „Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.“

Vor ziemlich genau 90 Jahren, Anfang 1930, stellte die NSDAP in Thüringen den ersten nationalsozialistischen Minister in Deutschland. So weit ist es (noch) nicht. Doch seit gestern gibt es den ersten Ministerpräsidenten von Höckes und der AFD Gnaden. Und weil der erste Streich so gut funktioniert hatte, folgte schon gleich der nächste, sprich die nächste Entscheidung, die nur mit Hilfe der AFD zustande kam: Die Vertagung der Sitzung. Thomas Kemmerichs und  Mike Mohrings  Beteuerungen, nicht mit der AFD zusammenarbeiten zu wollen, wurden umgehend als Lüge entlarvt.

Wären an dem Tabubruch nur wenige Politiker von FDP und CDU beteiligt, könnte ich es unter Dummheit, Instinktlosigkeit oder Machtgeilheit einzelner verbuchen. Doch die CDU- und FDP-Abgeordneten in Thüringen haben mit einer oder zwei Ausnahmen geschlossen mitgemacht und sich vor Höckes Karren spannen lassen. Wussen sie wirklich nicht, was sie taten? Und wo war das Gewissen, dem Abgeordnete verpflichtet sind? Oder sind sie ihrem braunen Gewissen gefolgt, haben erst jetzt ihre wahre Einstellung gezeigt. Die Maske fallen gelassen.

Thüringen war, das lehrt die Geschichte, in der NS-Zeit ein Mustergau: 1932 erhielt die NSDAP bei den Wahlen zum Thüringer Landtag 42,5 Prozent der Stimmen. Im August 1932 wurde der Nationalsozialist Fritz Sauckel thüringischer Ministerpräsident, im Dezember rief er zum Judenboykott auf, Anfang  März 1933 wurde bei Weimar das erste Konzentrationslager Deutschlands errichtet. Und ein paar Jahre später Buchenwald. Haben CDU und Liberale das vergessen? Und haben sie nicht kapiert, dass man die bösen Geister, die man ruft, oft nicht wieder los wird?

Christian Lindner, Chef der AFDP, hat sich nicht wirklich von der Entscheidung seiner Parteifreunde in Thüringen distanziert. Ausgerechnet der Mann, der im November 2017 die Koalitionsverhandlungen mit CDU und Grünen kurz vor dem Abschluss mit den Worten platzen ließ: Besser nicht regieren als falsch regieren.“

Manchmal kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.